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Patientenkarte vom Kassensystem in der Klinik Kantine
Eine Diät muss nicht immer nur zum Abnehmen sein. Auch viele Krankheiten erfordern, dass man sich an bestimmte Ernährungspläne hält. In der Reha Klinik ist es üblich, in der Gemeinschaftskantine zu essen. Aber für die Bedienungen ist es sehr schwer, auseinander zu halten, welcher Patient welches Essen bekommen darf. Auch die Patienten sind oft sehr ungenau mit ihren Angaben. Eine Karte, die vom Kassensystem per Thermodrucker bedruckt wird, kann hier Abhilfe schaffen. Beim ersten Besuch der Kantine gibt der Rekonvaleszent seine Patientendaten und Diätanweisungen ab. Diese werden auf dem Magnetstreifen der Karte gespeichert. Vorne kann der Name aufgedruckt werden. Bei jedem Besuch der Kantine gibt der Patient bei der Bestellung seine Karte ab, sie wird ausgelesen, die Bedienung weiß, welche Speisen und Getränke für die Person in Frage kommen, das Essen wird von der Kasse auf der Karte mit abgespeichert. Eine weitere Möglichkeit ist, für zum Beispiel Abnehmkliniken, den jeweiligen Kalorienstand pro Tag auf die Karte aufzudrucken. Der Thermodrucker kann jedes Mal die Karte löschen und wieder neu bedrucken, so dass der Patient am Ende des Tages weiß, wie viele Kalorien insgesamt am Tag aufgenommen wurden. Das sind ganz neue Anwendungsmöglichkeiten für moderne Kassensysteme. Auch in der Kurklinik kann man auf diese Weise über Kassensysteme steuern, welche Speisen ein Kurgast zu sich nimmt. Wenn die Klinik über ein Netzwerk von Kassensystemen verfügt, kann an jeder Essensausgabe die Diät mit überwacht werden, ohne dass der Patient sich die vielen Details merken muss. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Daten aus dem Kassensystem auch dazu genutzt werden können, den Warenbestand zu verwalten. Jedes ausgegebene Gericht wird gespeichert. Wenn zuvor Rezepturen und Mindestlagerbestände angelegt worden sind, bekommt der Küchenchef der Kantine aus den Auswertungen wertvolle Informationen über die benötigten Waren. Aus den Daten der Patientenkarten weiß er dann auch, welche speziellen Diäten in den nächsten Tagen beim Wareneinkauf berücksichtigt werden müssen. Damit kann die Lagerhaltung besser organisiert werden, frische Waren werden immer just in time geliefert, so dass auch keine Waren verderben können. Besonders in einer Gemeinschaftsverpflegung, wie einer Klinik Kantine oder auch Betriebskantinen kann es Sinn machen, die Essgewohnheiten der Gäste gut zu kennen, damit die Speisenkarte entsprechend gestaltet werden kann. Es bringt dem Koch sicherlich wenig Erfolg, in der Betriebskantine beispielsweise schweren Eintopf mit Wurst und Speck auf die Karte zu setzen, wenn die Mehrzahl der Kantinenbesucher bevorzugt, sich mit Salat und leichten Speisen über die Mittagspause zu retten, um nicht so müde zu werden. Auch hier können über die Kassen Clubkarten ausgegeben werden, auf denen die Vorlieben gespeichert werden und bei jedem Kantinenbesuch zur Verfügung gestellt werden. Außerdem können auch Rabattpunkte pro Essen aufgedruckt werden, wenn die Kantine darauf setzt, die Mitarbeiter regelmäßig zum Essen zu locken. Allerdings ist die Nutzung der Patientenkarte in der Klinik sicherlich eine der sinnvollsten Ergänzungen zum Funktionsumfang eines Kassensystems.
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